1. Juni 2022, 3. Klasse Schlosswiesenschule

Grundschüler besuchten das Schreiner- und Heimatmuseum

Für jeden Eschelbronner Grundschüler ist es mehr oder weniger „Pflicht“, das Schreiner- und Heimatmuseum zu besuchen, bevor er die Schlosswiesenschule in Richtung einer weiterführenden Schule verlässt. Es kann ja sein, dass sich unter den jungen Besuchern der ein oder andere zukünftige Schreiner bzw. Schreinerin herauskristallisiert.

Bei einem Schulbesuch nehmen sich die Museumsführer Rainer Heilmann, Hans-Peter Miesel, Manfred Schmitt und Wolfgang Müller immer besonders viel Zeit, und daher durften die Schüler einen ganzen Vormittag drei Stunden lang die harte Schulbank verlassen und dafür einen kurzweiligen Museumsbesuch erleben.

Angeführt von Rektorin Carolin Wulf und Klassenlehrerin Simone Ziegler empfing Rainer Heilmann die 26 Schüler im Schulhof, wo er ihnen zunächst allgemeine Informationen über Eschelbronn, über die Entstehung des Museums und die Gründe zur Entwicklung des Ortes zum „Schreinerdorf“ näher brachte.

Dann wurde die Schulklasse in drei Gruppen aufgeteilt, die im Wechsel die verschiedenen Räume im Museum durchliefen. So wurde ihnen unter anderem die alte Schmiede, der Krämerladen, die Druckerpresse und viele andere Geräte und Maschinen vorgestellt, die mit dem Schreinerhandwerk und den damit verwandten Berufen irgend etwas zu tun haben.

Ihre praktischen Fähigkeiten durften sie in der Pausenhalle unter Beweis stellen, wo sie aus verschiedenen Furnierarten mit den unterschiedlichsten Farben eigene Erinnerungsbilder basteln durften. Dabei erfuhren sie auch, dass die Einführung der Furniertechnik bei den Eschelbronner Schreinern der Ausgangspunkt für das Entstehen des „Schreinerdorfs“ war.

 Bild11

Auf großen Holzbrettern wurden aus Furnier Erinnerungsbilder hergestellt

Sichtlich begeistert war auch Klassenlehrerin Simone Ziegler, die erzählte, dass sie das erste Jahr in Eschelbronn unterrichtet. „Gegenüber meinen vorherigen Stationen in Bad Rappenau und Neckarsulm ist an der Schlosswiesenschule alles etwas übersichtlicher“, sagt sie, was ihr auch gut gefällt.

Außerdem hat sie nun von ihrem Wohnort Bammental einen wesentlich kürzeren Anfahrtsweg.

So vergingen drei Stunden rasend schnell und um 12 Uhr wartete in der Schule ja schon das Mittagessen, also musste man pünktlich den Rückmarsch antreten.

 Bild12

Einen bleibenden Eindruck hinterließ der Museumsbesuch bei Schülern und Lehrkräften der Schlosswiesenschule

Carolin Wulf und Simone Ziegler bedankten sich draußen im Schulhof bei den Museumsführern vom Heimat- und Verkehrsverein für ihre immer wieder beeindruckenden Führungen und man verließ das Schulgelände nicht bevor noch stimmgewaltig das Dankeslied „Hejo“ angestimmt wurde.