9. Oktober 2019 Tourismus-Verband „Sinsheimer Erlebnisregion“ besuchte Eschelbronn

Rund 60 Vertreter des Tourismus-Verbandes „Sinsheimer Erlebnisregion – der Norden des Südens“ besuchten jetzt das Schreinerdorf, um sich ein Bild von einer ihrer Mitgliedgemeinden zu verschaffen. Begrüsst wurden sie im Schreiner- und Heimatmuseum von Bürgermeister Marco Siesing und von Rainer Heilmann, Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins.

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Im Schreiner- und Heimatmuseum wurden die Vertreter des Tourismus-Verbandes von Rainer Heilmann und Marco Siesing empfangen

Der Verband wurde vor zwei Jahren gegründet, als man mit der Zusammenarbeit im Verein „Kraichgau-Stromberg-Tourismus“ nicht mehr zufrieden war, 12 Gemeinden haben sich ihm inzwischen angeschlossen und seit gut einem Jahr ist auch Eschelbronn dabei.

Die „touristischen Leistungsträger“ in den Gemeinden, also Anbieter von Unterkünften, Gaststätten, Museen und Vereine präsentieren sich auf einer touristischen Website mit Gaststätten- und Gastgeberverzeichnis, auf der auch online-Buchungen möglich sind.

Bürgermeister Siesing, der den Beitritt zu diesem Verband stets vorangetrieben hat, gab allgemeine Erläuterungen zum Ort und stellte das Gelände rund um das alte Schulgebäude vor, wo in den vergangenen Jahren viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wurde.

Nach Angelbachtal und Neckarbischofsheim sei Eschelbronn nun die dritte Gemeinde, in der man sich umschaue, erklärte die Tourismus-Beauftragte der Stadt Sinsheim Johanna Barth, bei der, zusammen mit Larissa Hontschik und Rita Brohammer, die Fäden im Verband zusammenlaufen. Sie sei gespannt auf das Museum und freue sich auf das gegenseitige Kennenlernen und auf den gemeinsamen Austausch.

Vorstand Rainer Heilmann erkannte viele bekannte Gesichter unter den Besuchern, ging ausführlich auf die Entwicklung zum Schreinerdorf ein und erläuterte auch die Entstehung des Museums, das ein über Jahre dauernder Prozess war. Er beschrieb auch die erfolgreiche Kooperation mit den Museen in Neidenstein, Epfenbach und Meckesheim, deren Höhepunkt alljährlich der Stand auf dem Mannheimer Mai-Markt ist.

Anmeldebedingungen für das Museum und die Öffnungszeiten wurden in der Fragerunde angesprochen. Hier zeigt sich die Museumsriege sehr flexibel, denn ohne feste Öffnungszeiten stehe man „zu jeder Tages- und Nachtzeit“ ohne grossen zeitlichen Vorlauf für die Besucher zur Verfügung.

Und auch die Stärke der Besuchergruppen spiele überhaupt keine Rolle, denn eine

Ein-bis-Zweimannführung sei genauso möglich wie die einer 60-köpfigen Gästeschar.

Dies konnte man gleich anschließend beim Museumsrundgang demonstrieren, als vier Gruppen gebildet wurden, die fachkundig durch die Räume geschleusst wurden.

Rainer Heilmann, Manfred Schmitt und Wolfgang Müller betätigten sich als versierte Museumsführer und Hans-Peter Miesel zeigte unter dem Motto „So schön ist Eschelbronn“ Bilder und einen Film aus dem Jahr 1961, wo die Veränderungen im Dorf im Lauf der Jahre anschaulich dargestellt wurden.

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Manfred Schmitt stellt den Besuchern in der alten Schmiede Deutschlands „grösste Hammersammlung südlich des Mains“ vor

Zu einem Ort, der sich touristisch präsentieren will, gehört auch eine entsprechende Gastronomie. Als man sich zum Ausklang im „Löwen“ traf, konnte man sich davon überzeugen, dass auch dies vorhanden ist. Der „Löwen“-Wirt strich seinen obligatorischen Mittwochs-Ruhetag und versorgte die Besucher aufs Beste.

Diese bedankten sich für eine umfangreiche und informative Führung, die durchweg Interesse und Bewunderung hervorgerufen hat.